Schick und flott – Kia Sportage im Praxistest

Alles drin und dran im 1,7er CRDI in der Ausstattungsversion „Spirit“ – Fahrspaß inklusive

Schick und flott - Kia Sportage im Praxistest

Dynamisches Styling: Kia Sportage, hier in der Version „Spirit“. (Foto: presseweller)

21. Juli 2017. Siegen (DiaPrw). Mit seinem schick-sportlichen Design sieht der Kia Sportage attraktiv aus. Vor der Tür stand er in der Farbe Carraraweiß, was unseren Eindruck nochmals bestätigte. Im Laufe der Testzeit erkundigten sich manche nach diesem „schicken Wagen“. Im Juni 2017 fuhren wir das Kompakt-SUV in der Version 1,7 CRDI mit Siebengang-Automatik (DCT), Ausstattung Spirit.

Der Sportage gibt mit markanter Front sowie dynamischer Linienführung eine richtig gute Figur ab. Das wurde noch durch die 19-Zoll-Räder mit 245/ 45-er Reifen unterstrichen. Mit einer Länge und Breite von 4,48 mal knapp 1,86 Meter ist der Sportage noch überschaubar und glänzt gleichzeitig mit einem großzügigen Innenraum. Neben der SUV-typischen etwas höhereren Sitzposition stimmten auch im Fond die Platzverhältnisse. Angenehm war die zurückhaltende Akustik. In Verbindung mit der geschmackvollen Innenausstattung sind das gute Zutaten für komfortables Fahren und Langstreckentauglichkeit. Das Ladeabteil passt dazu. Dank des Unterflurfachs ließ sich das Testautos eben beladen. Praktisch. Ausgewiesen ist ein Ladevolumen von ab 491 und je nach Rücksitzumlage bis zu 1492 Litern.

Umfangreiche Ausstattung
Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick, die Beschalterung ist eindeutig. In Sachen Sicherheit ist bereits in der Basisversion „Attract“ Wichtiges an Bord, vom elektronischen Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Gespannstabilisierung über sechs Airbags, aktives Bremslicht und sogar Gegenenlenkunterstützung bis zur Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Auch die sonstige Ausstattung im „Attract“ ist ordentlich und reicht beispielsweise von den elektrischen Fensterhebern über Bordcomputer und Radio bis zur Klimaanlage. Dazu gibt es verschiedene Ablagemöglichkeiten, Becherhalter und großes Handschuhfach.
Zur Ausstattung des Testwagens der Version „Spirit“ mit Technik-Paket gehörten beispielsweise Klimaautomatik, Parksensoren ringsum, Rückfahrkamera, Notbrems- und der gut funktionierende Spurhalteassistent. Ebenfalls inklusive waren die leicht bedienbare Geschwindigkeitsregelanlage, Kia-Kartennavigation und so vieles mehr. Mit Smart-Key in der Tasche klappen beim Vorbeigehen schon einmal die Spiegel auf. Die Laderaumklappe öffnete und schloss sanft auf Knopfdruck.

Kommt gut zur Sache
In „unserem“ Kia war der 1,7-Liter-CRDI-Motor, ein Turbo-Diesel, eingebaut. Er leistet 141 PS (104 kW) und entwickelt ab 1750 Umdrehungen das satte Drehmoment von 340 Newtonmetern. Das passte gut zur Siebengang-Automatik, die wie Sahne durch die Schaltstufen ging. Im Testmittel war der Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden (angegeben 11,5 Sekunden) abgehakt, von 60 auf 100 km/h ging’s in 5,7 Sekunden und im nächsten Überholbereich von 80 auf 120 km/h in nur 8,4 Sekunden. Wer will, kann also zügig auf Tempo kommen, wobei wir den Sportage mit gelupftem Gas mit – nach Tacho – 180 km/h laufen lassen konnten. Bei Gastritt legte er noch eine Schippe drauf, angegebene Spitze 185 km/h.
Zum Kurventest geht es über Land- und Mittelgebirgsstraßen. Der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen, Stabi und Co., hinten Mehrlenkerachse mit Stabilisator, zeigt nur geringe Seitenneigung. Wir geben ein bisschen Dampf. Flott und problemlos absolviert der Kia auch enge und kreisförmige Kurven, ohne dass Eingriffe erforderlich waren. Gegebenenfalls korrigierte das ESC leicht nach. Bei schneller Fahrt auf der Autobahn lag das SUV ruhig auf der Straße – ein insgesamt sicheres Fahrgefühl. Komfort, Laufruhe, Antritt und Kurvenfreudigkeit passten. Es machte Spaß, das Auto zu fahren. Kein Wunder, dass der Sportage im Europageschäft bei Kia ein Bestseller ist.
Der Testverbrauch bei gemischter Fahrweise mit Kurzstrecken-Ortsverkehr, Landstraßen und langen Autobahnrouten stellte sich im Mittel bei rund 6,8 Liter Diesel/ 100 Kilometer ein (Kombiwert-Angabe 4,9 l/100 km). Bei dem großzügigen Wagen, der um die 1,5 Tonnen auf die Waage bringt, ist das für uns vertretbar.

Fazit: Der Kia Sportage macht was her. Er überzeugte uns mit Platzangebot, Laufruhe und Leistung. Kia gibt eine siebenjährige – oder 150.000 Kilometer – Herstellergarantie aufs Fahrzeug, verbunden mit einer siebenjährigen Kia-Mobilitätsgarantie. Bei einem werksseitig eingebauten Navi sind von der Erstzulassung an innerhalb von sieben Jahren sechs kostenlose Karten-Updates eingeschlossen. Der Sportage ist mit verschiedenen Motorisierungen und Ausstattungsversionen zu haben. Zu Details für Versionen und Garantien sollte man sich bei Händlern vor Ort oder in der Region informieren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor und Fahrwerte: Hubraum 1685 ccm, 141 PS (104 kW)/ 4000 U; höchstes Drehmoment: 340 Nm bei 1750 – 2500 U; 0 – 100 km/ h 11,5 Sek.; Spitze: 185 km/ h
Verbrauch, Diesel/ CO2-Austoß, komb.: 4,9 l/ 100 km, 129 g/ km; Effizienzklasse A, Euro 6
Maße und Kofferraum: Länge 4,48 m, Breite 1,885 m, Höhe 1,635; Laderaum 491 – 1492 l
*Alle Angaben laut Kfz-Papieren/ Kia-Unterlagen

Hinweis:Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattung usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren in Deutschland zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich sämtliche Angaben auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere allgemeinen Angaben entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Kia-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Kia-Internetseite, www.kia.de

Unsere Auto-Praxistests in ausführlicherer Version sind über „Auto“ bei www.presseweller.de aufrufbar, unter anderem auch im Magazin Auto-Praxistest-Report.

Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, führt seit über 30 Jahren praxisnahe Autotests durch, vom Kleinstwagen bis zur Limousine und vom Kombi über SUV und Geländewagen bis zum Sportwagen – veröffentlicht in verschiedenen Printmedien wie seit vielen Jahren im SauerlandKurier und im SiegerlandKurier sowie seit mehren Jahren im Web, unter anderem auch im Blog autodialog.blogspot. Herausgegeben wird der Praxis-Autotest-Report als Blättermagazin, alles ansteuerbar über die Zentralseite „Auto-Medientexte“ auf presseweller.de. Zum Portfolio gehören ebenfalls Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker sowie Reiseberichte und -themen, im PR-Bereich auch für Kunden.

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Author: Mobile-Magazin

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